1971 entwickelte Takeuchi den TB1000, den weltweit ersten Kompaktbagger, der sich um 360 Grad drehen ließ.
Zu jener Zeit waren Bagger in erster Linie große Maschinen. Auf Baustellen, wo große Geräte nicht eingesetzt werden konnten, wie beispielsweise im städtischen Straßenbau oder bei der Errichtung von Hausfundamenten, musste ein Großteil der Arbeit noch immer von Hand mit Schaufeln und Spitzhacken erledigt werden.
„Ein kleiner, äußerst wendiger Bagger, der dort arbeiten kann, wo größere Maschinen nicht eingesetzt werden können.“
Diese Idee, inspiriert von den Bedürfnissen der Baustelle, führte zur Entwicklung der TB1000. Nach umfangreichen Versuchen und Fehlern wurde die Maschine fertiggestellt und die Produktion begann 1971. Ihr innovatives 360-Grad-Schwenkdesign und ihre kompakte Größe ermöglichten die Mechanisierung von Arbeiten auf engstem Raum, wo herkömmliche Geräte nicht eingesetzt werden konnten, und erweiterten so die Möglichkeiten von Baumaschinen erheblich.
Bei ihrer Markteinführung bezeichneten manche die kleine Maschine sogar als „Spielzeug“. Doch ihre Produktivität und einfache Bedienung überzeugten schnell die Bauunternehmer. Mit steigender Nachfrage nach kleineren Bauprojekten in städtischen Gebieten verbreitete sich die TB1000 rasant und schuf einen völlig neuen Markt für Kompaktbagger.
Auch mehr als ein halbes Jahrhundert später entwickeln sich die Takeuchi-Bagger stetig weiter.
Aufbauend auf der mit dem TB1000 etablierten Idee – Baustellenherausforderungen durch Maschinendesign zu lösen – entwickelt Takeuchi weiterhin Bagger, die auf die sich ändernden Bedürfnisse von Baustellen auf der ganzen Welt eingehen.